Eignung:
Für Hängegleiter und Gleitsegel

Höhendifferenz:
180 m

Beschreibung:
Der Messelberg ist ein Soaringberg.
Streckenflüge für geübte Piloten sind möglich. Der Startplatz birgt mehr Schwierigkeiten, als spontan ersichtlich.
Es sind umfangreiche Auflagen und Vorschriften zu beachten, die nicht willkürlich erlassen werden, sondern auf der speziellen Lage des Geländes und der übergeordneten Gültigkeit des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) begründet sind.
Bsp.: Flugbeschränkungssektoren beachten, Limitierte Anzahl von maximal 6 gleichzeitig in der Luft befindlichen Drachen / Gleitsegeln, Einweisung für Erstflieger und Gastpiloten erforderlich, Flugbetrieb nur in Anwesenheit eines Vereinsmitglieds / Startleiter möglich, Funkgerät (LPD) zwingend erforderlich Frequenz: 433,2250 Mhz.
Sämtliche Auflagen sind in der Hangflugordnung und in dem Auszug der Flugbetriebsordnung nachzulesen.
Bei sehr starken Andrang kann der Flugleiter die Flugzeit beschränken (Richtwert: 20 Minuten).
In der Vergangenheit haben Regelverstöße mehrfach zur Sperrung des Geländes durch den Flugplatzbetreiber bzw. durch den Geländeeigentümer geführt. Deshalb: Bitte die Auflagen beachten, ohne Ausnahme!
Der Verein möchte auch Gastfliegern die Möglichkeit des Fliegens am Messelberg erhalten können.


Wichtigste Auflagen und Bedingungen zum Flugbetrieb mit Drachen und Gleitschirmen am Messelberg – Hangflugordnung

Bei Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz

  1. Der Hängegleiter- bzw. Gleitschirm-Flugleiter hat mit der Flugleitung des Sonderlandeplatzes vor Aufnahme des Drachen- bzw. Gleitschirmflugbetriebes telefonisch Verbindung aufzunehmen. Das gilt auch, wenn bei Flugbetrieb am Sonderlandeplatz der Tower noch nicht besetzt ist (Rolladen ist noch nicht hochgezogen) oder der Flugbetrieb später als der Drachen- bzw. Gleitschirmflugbetrieb aufgenommen wird.
  1. Sektoreneinteilung, Höhenbeschränkung und Anzahl der Fluggeräte

Sektor la :
Bereich südlich der Linie Startrampe Richtung West. Keine Startüberhöhung zulässig.

Sektor Ib :
Bereich nördlich der Linie Startrampe Richtung West bis zur Linie südlicher Waldrand (altes Fliegerheim)
Richtung West. Es darf maximal 50 m über Startplatzhöhe geflogen werden.

Sektor ll :
Bereich nördlich der Linie südlicher Waldrand Richtung West.
Es darf maximal 100 m über Hangkante geflogen werden.

In den Sektoren la/lb und ll dürfen sich maximal 6 Hängegleiter bzw. Gleitschirme gleichzeitig befinden.
Dabei darf sich im Sektor la/lb höchstens ein Drachen oder Gleitschirm aufhalten.
Landeanflüge aus Sektor II auf das Landefe!d im Sektor I sind hiervon ausgenommen.

  1. Die Höhenbeschränkung im Sektor II kann von der Flugleitung des Sonderlandeplatzes generell oder nur für einzelne Piloten mit Streckenflugabsicht aufgehoben werden.
  1. Wenn nur Motorflug stattfindet, besteht im Sektor II keine Höhenbeschränkung.
  2. Oberhalb einer Höhe von 500 m über der Hangkante unterliegen die Drachen und Gleitschirmflieger nicht mehr der Hangflugordnung.

 

Kein Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz

  1. Die Sektoreneinteilung bzw. die Verteilung der Drachen und Gleitschirme auf die Sektoren entfällt.
  2. Keinerlei Höhenbeschränkung.
  3. Die Anzahl der gleichzeitig fliegenden Drachen und Gleitschirme bleibt auf 6 beschränkt.

 

Sonstige Bestimmungen

  1. Der Flugbetrieb darf nur unter der Leitung eines Startleiters durchgeführt Zur Startleitung sind alle aktiven Mitglieder des Drachenflieger Club Staufen e.V. berechtigt.
  2. Beabsichtigte Überlandflüge sind dem Flugleiter vorher anzuzeigen.
  3. Landungen unmittelbar oberhalb der Hangkante und auf dem Sonderlandeplatz sind nicht gestattet.
  4. Modellflugplatz nicht betreten. Ausreichend breiten Korridor vom Modellflugplatz zur Startrampe freihalten – hier keine Drachen aufbauen oder Gleitschirme auslegen.
  1. Flugschulen: Nur Flugschulen von Vereinsmitgliedern sind zugelassen. Den Flugschülern ist bei Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz jegliche Startüberhöhung untersagt. Flugschüler (L-Scheininhaber) dürfen nur bei Anwesenheit des Fluglehrers starten.
  1. Gastflieger: Nichtmitglieder sind unter folgenden Voraussetzungen startberechtigt: Sie besitzen mindestens den A – Schein.
  1. Bei starkem Andrang: Der Flugleiter bestimmt das Zeitlimit (Richtwert: 20 Minuten).

Der Pilot muss jedoch spätestens landen, wenn nach ihm fünf Drachen bzw. Gleitschirme gestartet sind und der sechste sich
zum Start bereit macht.

Der Flugleiter kann anordnen, dass Vereinsmitglieder in der Startreihenfolge im Verhältnis 2:1 oder gar 3:1 gegenüber
Gastfliegern und Flugschülern bevorzugt werden.

Der Flugleiter kann auch anordnen, dass der Schulungsbetrieb ganz unterbleibt bzw. eingestellt wird.

  1. Fluggebühren: Mitglieder des DGC-Staufen: frei. Nichtmitglieder und Flugschüler: 3.- € pro Tag
  1. Den Anweisungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Dieser hat alle Verstöße mit allen wichtigen Angaben zur Person sofort im Flugbuch zu notieren und unverzüglich den Flugleiterobmann bzw. den Vorstand zu informieren.

 

Wichtige Ausweichregeln:

  1. Luftfahrzeuge, die sich im Gegenflug einander nähern, haben bei Zusammenstoßgefahr nach rechts auszuweichen.
  2. Kreuzen sich die Flugrichtungen zweier Luftfahrzeuge in nahezu gleicher Höhe, so hat das von links kommende Luftfahrzeug auszuweichen.
  3. Bei einer Begegnung am Hang hat derjenige auszuweichen, der den Hang links von sich hat.
  4. Anfliegende, abfliegende oder kreuzende Fluggeräte weichen den Fluggeräten aus, die sich im Hangaufwind oder im Thermikkreis befinden.
  5. Die Drehrichtung in der Thermik wird von dem Fluggerät bestimmt, welches sich zuerst in der Thermik befindet.
  6. Das langsamer steigende Fluggerät weicht dem schneller steigenden aus.

»Wichtigster Auszug aus der Flugbetriebsordnung«

 Drachenflieger Club Staufen e.V. – Flugbetriebsordnung für den Messelberg, Gemeinde Donzdorf

Präambel: Diese Flugbetriebsordnung wurde erstellt, um einen sicheren Flugbetrieb und  ein geregeltes Nebeneinander der drei Sparten: Segel- und Motorflug, Modellflug und Hängegleiterflug zu ermöglichen.

Absoluten Vorrang hat der Flugbetrieb mit Motor- und Segelflugzeugen.

Die mit der Start- und Landeerlaubnis des Regierungspräsidiums Stuttgart (Akt.z. 27-3846-HG-Donzdorf/12) verbundenen Auflagen, Bedingungen und Hinweise – aktuelle Fassung -, die Allgemeinverfügung für den Betrieb von  bemannten, nicht zulassungspflichtigen Luftfahrzeugen in der BRD, sowie die Hängegleiterbetriebsordnung des DHV/DAeC in ihrer aktuellen Fassung, sind Bestandteil dieser Ordnung.

 

Richtlinien:

  1. Der Aufbau der Hängegleiter hat links hinter dem Startplatz zu erfolgen. Es ist dafür zu sorgen, dass Modellflieger ungehinderten Zugang zur Hangkante (Startplatz) haben.
  2. Während der Starts hat sich, außer dem Piloten, dem Startleiter und eventuellen Starthelfern, niemand im Startplatzbereich aufzuhalten.
  3. Nach der Landung muss das Fluggerät sofort zum Abbauplatz getragen werden, um nachfolgende Piloten nicht zu behindern. Unfallgefahr!
  4. Außenlandungen – mit Ausnahme einer Außenlandung bei Überlandflügen – und eventuelle Sachbeschädigungen, welche die Vereinshaftpflicht berühren, müssen dem Flugleiter bzw. der Vereinsleitung gemeldet werden.
  5. Im Bereich des Startgeländes ist nur der große Parkplatz schräg gegenüber vom Fliegerheim zu benutzen. Unmittelbar am Fliegerheim und am Startplatz darf nicht geparkt werden. Der umzäunte Modellflugplatz darf nicht betreten werden.
  6. Bei Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz Donzdorf-Messelberg, ist den Anordnungen der Flugleitung des Sonderlandeplatzes Folge zu leisten. Der Drachenflugleiter ist verpflichtet, die anwesenden Drachenflieger entsprechend zu instruieren. Unabhängig davon, welche Weisungen seitens der Flugleitung des Sonderlandeplatzes ergehen, haben die Hängegleiterpiloten so zu fliegen, dass der Segelflugbetrieb nicht behindert wird. Den Segelflugzeugen ist nach Möglichkeit weiträumig auszuweichen.
  7. Bei Modellflugbetrieb muss der Hängegleiterpilot am kurzen Hang so fliegen, dass der Modellflugbetrieb nicht behindert wird. Den Piloten der Flugmodelle muss das Verhalten der Hängegleiter berechenbar bleiben. Unerwartete Wendungen, Kunstflugfiguren, das Abtauchen im Schnellflug unterhalb der Hangkante und das plötzliche Wiederauftauchen mit Startüberhöhung und dgl. unberechenbare Flugmanöver sind verboten.

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